{"id":780,"date":"2017-12-28T18:03:00","date_gmt":"2017-12-28T17:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.socaconsult.com\/?p=780"},"modified":"2019-05-14T13:27:26","modified_gmt":"2019-05-14T11:27:26","slug":"das-mutterschutzgesetz-aendert-sich-in-2018-durch-weitere-gesetzliche-vorschriften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.socaconsult.com\/en\/das-mutterschutzgesetz-aendert-sich-in-2018-durch-weitere-gesetzliche-vorschriften\/","title":{"rendered":"Das Mutterschutzgesetz \u00e4ndert sich in 2018 durch weitere gesetzliche Vorschriften"},"content":{"rendered":"<p>Bereits im Jahr 2017 sind einige \u00c4nderungen im Mutterschutzgesetz in Kraft getreten. Ab Januar 2018 treten weitere gesetzliche \u00c4nderungen hinzu:<\/p>\n<p>Insbesondere im Zeitalter des mobilen Arbeitsplatzes, in dem in immer mehr Unternehmen die Arbeitnehmerinnen keinen eigenen festen Arbeitsplatz mehr haben, sondern sich t\u00e4glich neu einen freien Schreibtisch im B\u00fcro suchen, macht die neue Regelung Sinn, dass Arbeitgeber f\u00fcr jeden Arbeitsplatz eine anlassunabh\u00e4ngige Gef\u00e4hrdungsbeurteilung vornehmen. Ziel ist es, jeden Arbeitsplatz auf besondere Schutzbed\u00fcrfnisse schwangerer oder stillender Frauen hin zu \u00fcberpr\u00fcfen. Diese Regelung zur anlassunabh\u00e4ngigen Gef\u00e4hrdungsbeurteilung aller Arbeitspl\u00e4tze gilt allerdings f\u00fcr alle Unternehmen, also auch f\u00fcr solche ohne mobile Arbeitsplatzregelung.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu der anlassunabh\u00e4ngigen Gef\u00e4hrdungsbeurteilung soll eine vertiefende Gef\u00e4hrdungsbeurteilung f\u00fcr den einzelnen individuellen Arbeitsplatz der entweder schwangeren oder stillenden Mitarbeiterin vorgeschrieben werden. Bisher ist diese gesetzliche Verpflichtung nur vorgeschrieben gewesen f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze, die m\u00f6glicherweise gesundheitlich belastenden Stoffen ausgesetzt gewesen sind. Der Gesetzgeber fordert hier zudem, dass schwangere oder stillende Frauen nicht mehr arbeiten m\u00fcssen, sofern kein Nachweis \u00fcber die vertiefende Gef\u00e4hrdungsbeurteilung vorliegt.<\/p>\n<p>F\u00fcr werdende M\u00fctter gilt nach einer weiteren Gesetzes\u00e4nderung im Mutterschutzgesetz ein Besch\u00e4ftigungsverbot f\u00fcr solche T\u00e4tigkeiten, die in einem vorgegebenen Zeittempo erledigt werden m\u00fcssen. Kann f\u00fcr die jeweilige T\u00e4tigkeit ein langsameres Tempo angesetzt werden, in welchem die Arbeit erledigt werden kann, so greift hier das Besch\u00e4ftigungsverbot nicht.<\/p>\n<p>Eine weitere \u00c4nderung sieht vor, dass Arbeitnehmerinnen mehr Mitspracherecht bei der Arbeitszeitgestaltung erhalten indem die Regelungen zur Mehr- und Nacharbeit branchenunabh\u00e4ngig festgelegt werden sollen.<\/p>\n<p>Sofern eine Arbeitnehmerin nach der zw\u00f6lften Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erlebt, so soll f\u00fcr sie ein K\u00fcndigungsschutz bestehen. Bringt eine Arbeitnehmerin ein Kind mit Behinderung zur Welt, so soll die Mutterschutzfrist nach der Geburt von acht auf zw\u00f6lf Wochen verl\u00e4ngert werden.<\/p>\n<p>Diese Auflistung einiger gesetzlichen \u00c4nderungen des Mutterschutzgesetzes ist nicht abschlie\u00dfend und stellt als solche weder eine rechtliche Beratung dar noch ersetzt sie diese. Es handelt sich hier lediglich um informative Hinweise.<\/p>\n<p>Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des BMFSFJ:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bmfsfj.de\/bmfsfj\/service\/gesetze\/mutterschutzgesetz\/73762\">https:\/\/www.bmfsfj.de\/bmfsfj\/service\/gesetze\/mutterschutzgesetz\/73762<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits im Jahr 2017 sind einige \u00c4nderungen im Mutterschutzgesetz in Kraft getreten. Ab Januar 2018 treten weitere gesetzliche \u00c4nderungen hinzu: Insbesondere im Zeitalter des mobilen Arbeitsplatzes, in dem in immer mehr Unternehmen die Arbeitnehmerinnen keinen eigenen festen Arbeitsplatz mehr haben, sondern sich t\u00e4glich neu einen freien Schreibtisch im B\u00fcro suchen, macht die neue Regelung Sinn, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1341,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-780","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/780","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=780"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/780\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":803,"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/780\/revisions\/803"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1341"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=780"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=780"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=780"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}