{"id":818,"date":"2018-01-08T22:06:18","date_gmt":"2018-01-08T21:06:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.socaconsult.com\/?p=818"},"modified":"2019-05-14T13:25:02","modified_gmt":"2019-05-14T11:25:02","slug":"ihr-feel-good-manager-mit-der-kalten-schnauze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.socaconsult.com\/es\/ihr-feel-good-manager-mit-der-kalten-schnauze\/","title":{"rendered":"Ihr Feel-Good-Manager mit der kalten Schnauze"},"content":{"rendered":"<p>Tun Sie etwas f\u00fcr die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter, und stellen Sie als neuen Feel-Good-Manager DIE Kollegin\/DEN Kollegen mit der kalten Schnauze in Ihrem Unternehmen ein.<\/p>\n<p>Viele Unternehmen, die bereits eine(n) vierbeinige(n) Kolleg(en)in bei sich begr\u00fc\u00dfen durften, sprechen vom sogenannten \u00abWAU-Effekt\u00bb. Welche(r) Kolleg(e)in ist stets so gut drauf, h\u00f6rt aufmerksam zu und hebt die Stimmung, wie unser sabbernder, fr\u00f6hlicher, vierbeinige Gef\u00e4hrte.<\/p>\n<p>Sicher h\u00e4ngt sich die\/der ein oder andere Mitarbeiter(in) eventuell an dem Attribut \u00absabbern\u00bb auf, das unweigerlich mit dem B\u00fcrohund als unvermeidliche Nebenwirkung in Erscheinung tritt. \u00abHunde im B\u00fcro&#8230;ohne mich. Hunde riechen streng, sabbern und machen am Ende ihr \u00abGesch\u00e4ft\u00bb im Gesch\u00e4ft.\u00bb Eine solche Meinung w\u00fcrden wohl dann alle \u00abStrombergs\u00bb plus Anh\u00e4nger(innen) vertreten.<\/p>\n<p>Sicherlich darf man Kolleg(en)innen, die von der Idee \u00abHund im B\u00fcro\u00bb nicht begeistert sind, nicht einfach ignorieren und \u00fcberfahren. Denn auch das \u00abMitbringen des Partners auf vier Pfoten\u00bb unterliegt Grenzen:<\/p>\n<ul>\n<li>Ohne die Erlaubnis des Arbeitgebers darf ein(e) Mitarbeiter(in) ihren\/seinen vierbeinigen Freund nicht mit in das B\u00fcro nehmen, da der Arbeitgeber gem\u00e4\u00df seines Hausrechtes Sachverhalte dieser Art bestimmen darf (vgl. \u00a7\u00a7 858 ff., 903, 1004 BGB). Die Arbeitsleistung der Mitarbeiterin\/des Mitarbeiters k\u00f6nnte zudem beeintr\u00e4chtigt werden (vgl. \u00a7 106 GewO). Bei unerlaubter Mitnahme des Hundes drohen der\/dem jeweilige(n) Mitarbeiter(in) sonst im schlimmsten Fall disziplinarische Ma\u00dfnahmen.<\/li>\n<li>Aus R\u00fccksichtnahme zu anderen Kolleginnen und Kollegen sollte abgestimmt werden, wer eventuell eine Hundeallergie hat bzw. wer eventuell Angst vor dem Tier hat. Der Arbeitgeber muss seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen seiner F\u00fcrsorgepflicht aus \u00a7 241 Abs. 2 BGB einen angstfreien Arbeitsplatz zur Verf\u00fcgung stellen. Der betriebliche Ablauf des Unternehmens darf zudem nicht beeintr\u00e4chtigt werden.<\/li>\n<li>Eine gute Hundeerziehung, notfalls durch den Besuch einer Hundeschule, empfiehlt sich in jedem Fall.<\/li>\n<li>Sofern in Ihrem Unternehmen ein Betriebsrat existiert und man ein Hundeverbot als Frage der allgemeinen betrieblichen Ordnung auffasst, so hat der Betriebsrat bei der Frage des Mitbringens von Hunden ins B\u00fcro ein Mitbestimmungsrecht gem\u00e4\u00df \u00a7 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nichtsdestotrotz, Hunde f\u00f6rdern die Gesundheit und senken nach einer Studie das Stresslevel Ihrer Mitarbeiter(innen). Durch das Streicheln des vierbeinigen Kameraden wird im menschlichen Gehirn sowie im Gehirn des Tieres das Hormon Oxytocin ausgesch\u00fcttet, das auch bei M\u00fcttern und Neugeborenen erh\u00f6ht auftritt. Es senkt das Stresshormon Cortisol, wirkt blutdrucksenkend, l\u00e4sst die Herzfrequenz sinken und f\u00f6rdert soziale Bindungen. Mitarbeiter(innen) sind weniger krank, die Burnout-Quote sinkt sowie andere psychische Erkrankungen wie Depressionen treten weniger auf.<\/p>\n<p>Vorreiter der Bewegung \u00abDogs allowed\u00bb gibt es bereits Zahlreiche. Anbei ein ber\u00fchmtes Beispiel:<\/p>\n<p><strong>Xing<\/strong><\/p>\n<p>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=v1SHPQX6t38<\/p>\n<p>Der Bundesverband B\u00fcrohund wirbt selbst mit dem Slogan \u00abDog in statt Burnout\u00bb und unterst\u00fctzt Unternehmen, die dar\u00fcber nachdenken, den B\u00fcrohund einen Teil ihrer Unternehmenskultur werden zu lassen, um vor allem gesundheitlichen stressbedingten Risiken am Arbeitsplatz vorzubeugen.<\/p>\n<p>Sofern Sie ernsthaft dar\u00fcber nachdenken, Hunde in Ihrem Unternehmen einzuf\u00fchren, so wenden Sie sich an den Bundesverband B\u00fcrohund, der Sie mit Rat und Tat bei Ihrem Projekt \u00abDogs allowed\u00bb unterst\u00fctzt. Einzelheiten \u00fcber den Bundesverband B\u00fcrohund erfahren Sie unter:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/xn--bv-brohund-deb.de\/\">http:\/\/xn--bv-brohund-deb.de\/<\/a><\/p>\n<p>Machen Sie sich und Ihre Mitarbeiter(innen) gl\u00fccklicher und zufriedener, und steigern Sie durch fr\u00f6hliche Vierbeiner gleichzeitig den Erfolg Ihres Unternehmens! Sie werden sehen, es wird sich langfristig f\u00fcr Sie lohnen.<\/p>\n<p>Weitere n\u00e4here Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/buerohund-vorteile-bedingungen-657684\/\">https:\/\/t3n.de\/news\/buerohund-vorteile-bedingungen-657684\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.allianz.de\/recht-und-eigentum\/hundehaftpflichtversicherung\/hund-im-buero\/\">https:\/\/www.allianz.de\/recht-und-eigentum\/hundehaftpflichtversicherung\/hund-im-buero\/<\/a><\/p>\n<p>https:\/\/hrkreativ.com\/2017\/06\/26\/who-let-the-dog-out-ein-buerohund-zieht-ein\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tun Sie etwas f\u00fcr die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter, und stellen Sie als neuen Feel-Good-Manager DIE Kollegin\/DEN Kollegen mit der kalten Schnauze in Ihrem Unternehmen ein. Viele Unternehmen, die bereits eine(n) vierbeinige(n) Kolleg(en)in bei sich begr\u00fc\u00dfen durften, sprechen vom sogenannten \u00abWAU-Effekt\u00bb. Welche(r) Kolleg(e)in ist stets so gut drauf, h\u00f6rt aufmerksam zu und hebt die Stimmung, wie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1447,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-818","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/es\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/818","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/es\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/es\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/es\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/es\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=818"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/es\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/818\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":828,"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/es\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/818\/revisions\/828"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/es\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1447"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/es\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=818"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/es\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=818"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.socaconsult.com\/es\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=818"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}